Friedensgebet: Kollekte für die Bahnhofsmission


 „Vom Beten zum Handeln“:  Seit 25 Jahren gibt es das ökumenische Friedensgebet in der Dreieinigkeitskirche Schweinfurt. Einmal im Jahr wird getreu dem Motto „Vom Beten zum Handeln“ die Kollektensumme aus dem Vorjahr für soziale Einrichtungen gespendet. Diesmal kamen 650 Euro der Bahnhofsmission Schweinfurt zugute.

Der Jugoslawienkrieg gab 1992 den Impuls zu diesem regelmäßigen Gebet. Von vornherein war es ökumenisch und stadtübergreifend konzipert, offen für alle. Initiiert hat es u. a. der damalige Pfarrer Rainer Oechslen. Die einzig noch verbliebene Mitbegründerin ist Ehrenmitglied Li Langen. Acht bis zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich jeden Mittwoch um 19 Uhr unter der Leitung von Pfarrerin Eva Loos in den Gemeinderäumen der Dreieinigkeitskirche. Nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima kam Elmar Rachle in den Friedensgebetskreis hinzu. Er gab den Anstoß für die Bahnhofsmission zu spenden.
Mit solchen Spenden können hilfreiche und nützliche Einrichtungsgegenstände, wie z. B. ein Laserdrucker beschafft werden, so Helmtrud Hartmann von der Abteilung Kirchliche Soziale Arbeit (KASA) des Diakonischen Werkes Schweinfurt für die Bahnhofsmission zuständig.
Hierdurch wird die Bahnhofsmission unter der Trägerschaft von IN VIA Würzburg e. V. Katholischer Verband für Frauen- und Mädchenverbandsarbeit Würzburg und dem Diakonischen Werk Schweinfurt auch als Anlaufstelle für alle Menschen gefördert:
Die Bahnhofsmission gibt
    Auskünfte, Wegbeschreibungen zur Stadt und zur Erstaufnahmestelle sowie Infos zur Stadt
    Schweinfurt
    Hilfestellung beim Lösen von Fahrkarten am Automaten
    sowie beim Ein- Aus- und Umsteigen
    stellt Kontakte zu Fachstellen und Fachverbänden her
    bietet Zeit für Gespräche
    und eine Aufenthalts- und Wickelmöglichkeit für Babys
    bis hin zur Notverpflegung und Pflaster
    und führt mobile Reisebegleitungen durch.

Kleines Gruppenbild mit Scheck: (von links) Elmar Rachle, Ingeborg Fuchs (Leitungsteam der BM), Helmtrud Hartmann, Ingeborg Götz (Leitungsteam der BM) und Li Langen. 

(Text: Rachle/Foto: Bergler)